Diese Lebensmittel sollte dein Hund NICHT fressen
- Pepè Parmesano

- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Kochen für den eigenen Hund macht unglaublich viel Freude.
Mit frischen Zutaten, hochwertigen Lebensmitteln und etwas Kreativität kannst du deinem Vierbeiner abwechslungsreiche Mahlzeiten und leckere Snacks zubereiten. Gleichzeitig weißt du genau, welche Zutaten im Napf landen.
Doch bevor wir gemeinsam mit den ersten Rezepten beginnen, gibt es ein besonders wichtiges Thema.
Nicht alles, was für uns Menschen gesund oder lecker ist, eignet sich auch für Hunde.
Einige Lebensmittel können bereits in kleinen Mengen zu Beschwerden führen, andere können sogar ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Deshalb solltest du immer genau wissen, welche Zutaten geeignet sind und welche besser nicht in den Hundenapf gehören.
Die folgende Übersicht hilft dir dabei, typische Fehler zu vermeiden.
Diese Lebensmittel solltest du deinem Hund nicht geben
🍫 Schokolade und Kakao
Schokolade enthält Theobromin, das Hunde nur sehr langsam abbauen können. Schon kleine Mengen – besonders von dunkler Schokolade oder Backkakao – können gefährlich sein.
🍇 Weintrauben und Rosinen
Weintrauben und Rosinen können bei manchen Hunden bereits in kleinen Mengen zu akutem Nierenversagen führen. Warum einige Hunde besonders empfindlich reagieren, ist noch nicht vollständig geklärt.
🧅 Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch
Diese Gemüsearten enthalten Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen schädigen können. Sowohl roh als auch gekocht oder getrocknet sollten sie vermieden werden.
🥑 Avocado
Avocados enthalten Persin. Je nach Sorte und Menge kann dieser Stoff für Hunde problematisch sein. Außerdem stellt der Kern eine erhebliche Verschluckungsgefahr dar.
🍬 Xylit (Birkenzucker)
Xylit steckt häufig in Kaugummis, Bonbons, Zahnpasta oder Backwaren und ist für Hunde besonders gefährlich. Bereits kleine Mengen können einen starken Abfall des Blutzuckers verursachen und die Leber schädigen.
🍺 Alkohol
Alkohol ist für Hunde giftig und darf niemals verfüttert werden.
☕ Kaffee, Tee und Energydrinks
Koffein wirkt auf Hunde deutlich stärker als auf Menschen und kann Herz, Kreislauf und Nervensystem belasten.
🍪 Süßigkeiten
Zuckerhaltige Lebensmittel gehören grundsätzlich nicht in den Hundenapf. Viele enthalten zusätzlich Zutaten wie Xylit oder Schokolade.
🦴 Gekochte Knochen
Gekochte Knochen können splittern und schwere Verletzungen im Maul, der Speiseröhre oder im Darm verursachen.
🌰 Macadamianüsse
Macadamianüsse gelten als giftig für Hunde und können unter anderem Schwäche, Zittern und Bewegungsstörungen auslösen.
🥜 Walnüsse (vor allem verschimmelte)
Verschimmelte Walnüsse können Giftstoffe enthalten und sollten niemals verfüttert werden.
🍄 Unbekannte Pilze
Wildpilze können giftig sein und gehören grundsätzlich nicht in die Hundeernährung.
🧂 Stark gewürzte oder sehr salzige Speisen
Essensreste vom Tisch enthalten häufig zu viel Salz, Fett oder Gewürze und sind deshalb ungeeignet.
🍖 Geräucherte oder stark verarbeitete Wurstwaren
Viele Wurstsorten enthalten zu viel Salz, Fett, Gewürze oder Zusatzstoffe und sollten nur in Ausnahmefällen oder gar nicht verfüttert werden.
Unser Tipp
Wenn du dir bei einem Lebensmittel nicht sicher bist, gilt immer:
Lieber einmal nachschlagen oder deinen Tierarzt fragen, bevor dein Hund etwas Ungeeignetes frisst.
Mit frischen, hochwertigen Zutaten bist du meist auf der sicheren Seite.
Gemeinsam gesund kochen
In den nächsten Kapiteln zeigen wir dir viele einfache und leckere Rezepte, die speziell für Hunde geeignet sind.
Dabei verwenden wir Zutaten, die den Speiseplan sinnvoll ergänzen und deinem Hund Abwechslung bieten können.
Denn gutes Futter bedeutet nicht nur Sättigung.
Es bedeutet Fürsorge, gemeinsame Zeit und die Freude, seinem besten Freund etwas Gutes zu tun.
Viel Spaß beim gemeinsamen Kochen – und guten Appetit für deinen Vierbeiner! 🐾🍽️












Kommentare